Handelbare Fonds geschlossene Immobilienfonds und Schiffsfonds auf dem Zweitmarkt

Wirtschaftsexperten aus Bonn verkaufen weniger

Die Wirtschaftsexperten aus Bonn, der Verlag für Deutsche Wirtschaft, meldet für das Geschäftsjahr 2010 einen Umsatzrückgang um fünf Millionen Euro.

Das berichtet der Generalanzeiger Bonn in seiner Samstagsausgabe. Das wäre für einen "normalen" Verlag nicht so bemerkenswert, da der Umsatzrückgang absolut nur 4,5% beträgt und das Jahr 2010 für viele Unternehmen ein schwieriges war. Wenn jedoch der Umsatz von 135 Millionen in vier Jahren auf 87,8 Millionen Euro sinkt (Quelle: Wikipedia), weist das doch auf eine besondere Situation hin. Gerade berichtete der Mediendienst KRESS.de, dass der bundesweite online Werbeumsatz im Jahr 2010 um 12,7 % gestiegen ist. 861 Millionen Euro Werbegelder wurden in 2010 an die Internet-Agenturen und deren Nebenzweige ausgezahlt. Wenn dann ein Unternehmen, das nach eigenen Angaben 50% seiner Kunden im Internet generiert, sich gegen den Branchentrend entwickelt, stimmt was nicht.

Der Fachverlag, der damit sein Geld verdient, Unternehmern, Werbe- und Marketingexperten Informationen zu verkaufen, wie Umsätze und Renditen gesteigert werden können, muss sich die Frage gefallen lassen, wie es in der Zukunft mit dem eigenem Verlag weitergeht. Wie glaubwürdig sind die Publikationen, print und online, dann gegenüber der Kundschaft?

Man stelle sich ein Unternehmen vor, das eine Maschine verkauft, die aus Wasser Wein macht, diese aber selber nicht bedienen kann.

Es bleibt abzuwarten, ob das neueste Kind des Verlages, das kürzlich übernommene und aufgehübschte Expertenportal experto.de, es schafft, eine Wende zu bringen. Hier werden "Experten" rekrutiert, die Artikel und Texte zu allen Lebensfragen schreiben sollen. Alles schön, vertraglich geregelt, mit Umsatzbeteiligung. Mit gutefrage.net oder ähnlichen Portalen ist der Wettbewerb jedoch schon lange am Markt. Auch Modelle mit Umsatzbeteiligungen an den Werbeeinnahmen, meist Google Anzeigen, werden bei Mitbewerbern bereits angeboten.

Und es sieht so aus, dass der Verlag über diese Seite einen neuen Vertriebsweg für seine kostenlosen Ratgeber und Nachschlagewerke generieren will. Beim Besuch der Seite drängt sich dieser Verdacht auf.

Helfen könnte ein aktueller Artikel auf der Experto Seite, der da lautet „Kundenrückgewinnung: So gewinnen Sie verlorene Kunden zurück“ Vielleicht stellt die Online-Redaktion der Chefetage mal eine Leseprobe zur Verfügung.


Beratung ist mehr denn je gefragt.

In den letzten Jahren habe ich viel Erfahrung bei der Vermittlung von geschlossenen Immobilienfonds gesammelt.

Ich habe beobachtet, dass viele geschlossene Immobilienfonds nicht oder noch nicht gehandelt werden. Das lag oft an der Konzeption der Fonds. Getrieben von immer höheren Anforderungen der Anleger an die Höhe der steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten, wurden Fonds konstruiert, die diese Anforderungen erfüllten.

Anlageberater, die Fonds angeboten haben, die mit einem Verlustvortrag von 70 oder mehr Prozent prospektiert waren, waren bei den Anlegern gern gesehen. Dass diese struktur der Immobilienfonds oft zu Lasten einer langfristigen Rendite ging stellte sich erst später heraus. Heute ist dies, abgesehen von z.B. Denkmalschutzfonds, so nicht mehr möglich. Sicher keine schlechte Entwicklung.

War anfangs die Hauptzielgruppe, ein Personenkreis mit einem hohem zu versteuerndem Einkommen, oft Ärzte oder Apotheker, ist eine neue Entwicklung zu beobachten. Offensichtlich haben die Anlageberater, auch und gerade die bei Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, eine neue Zielgruppe entdeckt. Die mehr oder weniger vermögenden Rentner. Der hohe Vertrauensvorsprung der örtlichen Banken macht es den Beratern leicht. Ein aktueller Bericht der Zeitschrift Finanztest (03/2010) titelt, „Postbank – Die Falschberatung hat System“. Hier schwärmen die „selbstständigen Handelsvertreter“ der Postbank aus, um älteren, vermögenden Kunden Produkte zu verkaufen.

Ich unterstelle, dass die meisten Kunden diese Anlagen nicht verstehen und die Motivation der Berater mit der Höhe der Provision und nicht mit der Höhe der Rendite für den Anleger steigt. Wobei die „Selbständigkeit“ der Handelsvertreter auf die Produktpalette der Postbank und auf die Vorgaben der Vertriebsleitung beschränkt ist.

Ob geschlossene Fonds sich zur Alterssicherung eignen, lesen Sie hier:


Zweitmarkt aktuell, das Jahr 2010

Der Zweitmarkt für geschlossene Schiffsfonds und Immobilienfonds im Jahre 2010

Nach dem der Zweitmarkt für geschlossenen Fonds fast zum erliegen gekommen ist, erwartete ich, dass es im neuen Jahr 2010 wieder langsam aufwärts geht. Das Ende des letzten Jahres war geprägt durch viele Unwägbarkeiten am Finanzmarkt. Insbesondere der fehlende Abverkauf von Zweitmarktfonds bremste die Käufer aus. Dazu kam, dass viele Fonds nach bewertet wurden. Dies war Teilweise dringend notwendig da z.B. Mieter weg brachen oder auch nur als Vorsichtsmaßnahme im Sinne der Käufer von Zweitmarktfonds.


Ein Beispiel:

War bis vor einem halben Jahr eine Fa. Lehman als Mieter für einen Geschlossenen Immobilienfond noch ein Garant für sichere Einkünfte des Fonds, so hat sich das schnell geändert, es mussten Sicherheitsabschläge gebildet werden.


Glücklicherweise haben Immobilienfond bei weitem nicht so stark nachgegeben wir Schiffsfonds. Der Kursrückgang lag bei 10 – 30%.

Ich empfehle daher, sofern möglich, seine geschlossenen Immobilienfonds erst wieder ab März 2009 zu Verkaufen.

Daher gilt im Jahr 2010 erst recht

Wenn Sie Ihren Schiffs-Fonds oder Immobilien-Fonds auf dem Zweitmarkt verkaufen wollen dann sind Sie hier richtig.

Der Zweitmarkt der geschlossenen Immobilienfonds ist im Gegensatz zum Zweitmarkt der geschlossenen Schiffsfonds noch im Aufbau. Es werden aber auch dort schon Kurse für viele Fonds gestellt. Die Bewertung dieser Fonds ist noch in vollem Gange. Täglich kommen neue Bewertungen dazu.

Wir haben den Überblick welche Fonds auf dem Zweitmarkt wirklich gehandelt werden. Kennen Sie alle Aufkäufer? Wollen Sie sich mit den verschiedenen Besonderheiten der unterschiedlichen Verkaufsplattformen befassen? Wissen Sie welche Kosten auf Sie zu kommen wenn sich kein Käufer findet?  

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